Österreichische 2.4mR Klassenvereinigung




Wir sind passionierte SeglerInnen und leben Inklusion - wir segeln gemeinsam und barrierefrei in unserer Bootsklasse 2.4mR, ungeachtet unserer körperlichen Voraussetzungen.

Als Klassenvereinigung ist es uns ein Anliegen Trainings und Regatten - national & international - zu organisieren und wir arbeiten Hand in Hand mit dem Projekt Vision Integration des Österreichischen Segelverbandes.

Bei unseren Trainings und Regatten ist es allgemein üblich, dass behinderte und nicht behinderte Segler ohne Unterschied gegeneinander antreten können und gemeinsam Spaß am Segeln haben.


9.7.'22: Mario Graus gewinnt den Amadeus-Cup beim SCTWV Achensee



"Handicap" einmal anders, nämlich nicht im Sinne von Beeinträchtigung, sondern als Yardstickregatta mit Zeitvorgabe. Mit dem 2.4er heißt das: die längste Zeit auf dem Wasser - oder: der Hase, auf den die Meute losgelassen wird.

Für Mario jedoch bei für den 2.4er günstigen Windverhältnissen ein Start-Ziel-Sieg nach 2 Stunden und 5 Minuten, belohnt mit dem traditionsreichen  Amadeus-Cup (seit 1991 ausgesegelt), gefüllt mit Mozartkugeln, überreicht vom Klassenpräsidenten als Wettfahrtleiter.


Wir gratulieren!

Internationale Österreichsiche Staatsmeisterschaft beim YCV Integrativ, 27.-29. Mai: Bericht



Ein kaltes, regnerisches aber sportlich tolles Wochenende .liegt hinter uns.
Die Int. ÖSTM und der EUROSAF Inclusive Cup 2022 konnte mit dem vollen Programm, d.h. zehn Wettfahrten, ausgesegelt werden.
Unschlagbar Antonio Squizzato mit neun Siegen vor Davide Di Maria und Christian Bodler vom Chiemsee.
Die  ÖSTM gewann Hans-Peter Münnich vom UYCWg vor Kurt Badstöber und Marina Perterer vom YCVIntegrativ (Bild links), am 4. Platz Julian Naschberger, ebenfalls vom YCVInt.


Die Ergebnisliste und viele Bilder gibt's [hier].


XX. Trofeo Citta die Jesolo &  Coppa Fabio Amandi, 21.-22.5.2022 Jesolo: Bericht

Meine erste Regatta des Jahres, oder vielmehr das erste Mal "richtig" segeln (den Kurztrip im Föhnsturm im März am Achensee mit einem Opti bei 4°C Wassertemperatur zähle ich jetzt nicht mit...) und dann gleich auf hoher See! Schon das Ankommen ist heuer besonders. Auf den den Schildern des Hotel-Leitsystems gibt es viele überklebte Namen, Corona hat deutliche Spuren hinterlassen. Auch Teilnehmer waren es schon einmal mehr, aber immerhin: 16 Boote aus 4 Nationen. Am Morgen des 21.5. dann ersteinmal ein Widersehen mit alten bekannten (mit Espresso!) und Boot aufbauen, kranen und zwischen zu groß geratenen Motoryachten parken (dabei drängt sich die Frage auf: was machen die mit ihren Motorbooten? Rumschippern ganz ohne Segel? Das muss doch totlangweilig sein....). Dann die feierliche Prozession der 2.4er durch die Schleuse und Flussabwärts bis zur Mündung des Sile, begleitet diesmal von einer Eskorte aus Polizei (mit Sea-Doos) und Wasserrettung und schließlich hinaus aufs Meer - und (fast) kein Wind, dafür reichlich Quallen und Algenteppiche. Also erst einmal warten, bei 30° (und viel zu warm angezogen). Schließlich regt sich ein Lüftchen, und es geht los. Gleich mit U-Flagge (wir wollen ja keine Zeit verlieren; und ja: auf der Linie entlangfahren in der letzten Minute vor den Start ist keine gute Idee). Die Wettfahrtleitung reagiert gekonnt und Rasch auf die Änderungen in Windstärke (eher: Schwäche) und Windrichtung, und so sind - nach einer gefühlten Ewigkeit - 3 Wettfahrten durchgezogen. Am Abend dann ein Aperitiv - nein: ein Festmahl aus venezianischen Köstlichkeiten mit reichlich Meeresfrüchten, dazu reichlich gesponsorter Bellini, bis uns schließlich die Stechmücken vertreiben. Die Wettervorhersage verheist für den Sonntag änhlich Maue Windverhältnisse, daher läßt uns die Wettfahrtleitung auch lange ausschlafen. Das Warten auf Wind auf dem Wasser wurde verkürzt durch spektakuläre Überflüge und Steilkurven eines Ultraleichtflugzeugs, gesteuert von einem Piloten mit Behinderung. Dann wieder 2 Wettfahrten bei teilweise völlig glattem Wasser, aber dann doch immer fairen Bedinungen. Professionell auch wieder die Eskorte (musste bei der feierlichen Rückprozession in den Hafen so manchen "Dicken" einbremsen, damit er keinen 2.4er in die Schrauben kriegt) und die Landarbeit. Die Siegerehrung dann wie gewohnt feierlich mit zahlreicher Prominenz bis zur Bürgermeisterin und einem feinen Buffet. Ebenso knapp wie auf dem Wasser war die Entscheidung beim Coppa Fabio Amandi für den Teilnehmer mit der weitesten Anreise - am Schluss ging es um 7km zwischen zwei Wiener Adressen, damit konnte Fred einen dicken "Trostpreis" einheimsen! Dir Rückfahrt nach Tirol dann durch die gewaltige Gewitterfront, die sich auch in Jesolo schon angekündigt hatte: in der folgenden Woche sollte das Sturmtief dann die Sandstrände in Jesolo wegspülen. Für mich war's einfach nur toll, wieder einmal Segeln zu können, dabei Wärme und Sonne abzukriegen und nette Leute zu treffen. Ci vediamo! (Georg Wietzorrek, AUT-10)


 

Paralympics Los Angeles 2028: Segeln soll wieder Olympisch werden!


We are  backing the bid for sailing to be included in the @paralympics for LA 2028. 

Like and share if you agree and head to @worldsailing to find out more and support their campaign. 

#BacktheBid

#SailtoLA

#paralympics

Österreichische Staatsmeisterschaft am Traunsee 20.-22.8.2021



Am Wochenende vom 20 bis 22. August fand in Gmunden beim UYCT die Staatsmeisterschaft der Segelklasse 2.4mR statt. Auf Grund von sehr geringem Windaufkommen konnten nur 5 der geplanten 10 Wettfahrten durchgeführt werden. Da am ersten Tag gar keine Wettfahrt durchgeführt werden konnte, wurden am 2. Tag 2 Wettfahrten um 6:30Uhr in der Früh bei Oberwind absolviert und zwei weitere am Nachmittag. Am letzten Regattatag wurde am Vormittag noch eine letzte Wettfahrt bei abnehmendem Wind durchgeführt, wobei die letzten Athleten bei fast null Wind an der Ziellinie ankamen. In einem internationalen Teilnehmerfeld mit 24 Booten setzte sich Ulli Libor aus Deutschland vor den beiden Italienern Antonio Sqizzato und Davide Di Maria durch. In der österreichischen Wertung konnten sich wieder die Tiroler Segler vom SCTWV hervorheben, wobei Eva-Maria Jöchl Gold holte und der amtierende Staatsmeister Mario Graus sich mit Bronze zufriedengeben musste. Der erfahrene Quereinsteiger Hans-Peter Münnich vom Wolfgangssee musste sich knapp geschlagen geben und wurde bei seinem Debüt Vizestaatsmeister. Als weitere Highlights im 2.4mR Regattakalender stehen dieses Jahr noch der Alpencup am Achensee und die IDM in Prien am Chiemsee an.

Regatta am Lago di Como  31.07-01.08.2021


Am 31. Juli bis 1. August fand eine 2.4 mR Regatta am Comer See in Italien statt. Der SCTWV war dort mit 3 Seglern vertreten. Durch wechselhafte Bedingungen gab es insgesamt 3 Wettfahrten, bei denen viel bis ganz wenig Windbedingungen herrschten. Am ersten Regatta Tag konnte sich Mario Graus mit zwei gelungenen Wettfahrten auf Platz 5. Segeln. Gefolgt von Eva-Maria Jöchl auf Platz 7. Hubert Stockner hatte am ersten Renntag weniger Glück und musste sich mit dem Platz 22. zufrieden stellen. Am 2. Renntag konnte Eva-Maria Jöchl nochmals aufholen und gewann somit die Frauenwertung und platzierte sich auf den 5. Platz in der gemischten Wertung. Gefolgt von Mario Graus auf Platz 8. Hubert Stockner konnte sich mit einer gelungenen Wettfahrt noch um einen Platz verbessern. Insgesamt war es ein großartiges Event bei dem der Tiroler Behinderten Sport Verband sowie der SCTWV mit tollen Ergebnissen aufzeigen konnten.

+ Gernot Ciprian

Wir sind sehr traurig mitteilen zu müssen, dass Gernot Ciprian nicht mehr unter uns Seglern ist.


Er und sein „Venusblümchen” /AUT8 werden uns bei den Trainings und Regatten sehr fehlen!

Er ist leider am Freitag, 9.7.2021, nach kurzer, aber schwerer Erkrankung verstorben.

Seine Leidenschaft, Hilfsbereitschaft und seine Freude am Segeln waren einzigartig!

Er hinterlässt viel „Raum“ auf dem Wasser und vor allem bei uns!


Österreichische Staatsmeisterschaft beim SCTWV Achensee

Vom 7.-9.8.2020 fand beim SCTWV Achensee die hochkarätig besetzte Österreichische Staatsmeisterschaft der 2,4m Rennklasse mit 19 TeilnehmerInnen statt.

Eine Gallerie mit vielen Bildern gibt's hier!


Top 3

Internationaler Österreischischer Meister wurde "Altmeister",  Olympia-, Admiral's-Cup- und 12mR-Veteran und  Klassensekretär der deutschen 2.4mR-Klasse Ulli Libor (GER-7).

Zweiter wurde  der Tschechische Paralympic-Veteran Alexander Sadilek (CZE-4).

Auf die dritte Stelle katapultierte sich Mario Graus vom SCTWV.


Wertung der Österreichischen Staatsmeisterschaft


Gold: Mario Graus (AUT-5, SCTWV)

Silber: Gernot Ciprian (AUT-8, SFVI)

Bronze: Marina Perterer (AUT-7, YCV)


Mit dabei im Bild:

Georg Wietzorrek, Klassensekretär und Veranstaltungsleiter


Wertung der Tiroler Meisterschaft


Gold: Mario Graus (AUT-5, SCTWV)

Silber: Georg Wietzorrek (AUT-10, SCTWV)

Bronze: Eva-Maria Jöchl (AUT-4, SC TWV)


Mit dabei im Bild (von links nach rechts):

Alfred Sulek (VisionIntegration, OeSV)

Gisela Danzl (Tiroler Behindertensportverband, 19. Platz)

Reini Glanz (Trainer des Tiroler Teams)



Die Regatta wurde gleichzeitig mit der Staatsmeisterschaft der International Moth Class abgehalten, was die Wettfahrtleitung unter Stefan Warminger vor besondere Herausforderungen stellte. Die Steganlagen des SCTWV wurden mit Schwimmstegen erweitert, um sichere Liegeplätze für die 2.4er-Flotte zu schaffen (besonderer Dank an Reini Glanz!).
Alle 10 ausgeschriebenen Wettfahrten konnten gesegelt werden, sowohl für Starkwind- als auch Leichtwindspezialisten war etwas dabei; die hohen Temperaturen bremsten jedoch den legendären Achensee-Nordwind ein. Für Aufregung sorgte eine "unheimliche Begegnung der 3. Art" mit einem Ufo (konkret einer UFO22), die die Regattabahn kreuzte und  das Boot von Karin Hofmann (GER-72, SCPC) so schwer beschädigte, dass es die Serie nicht mehr forsetzen konnte.

Die vollständige Ergebnisliste gibt's hier.

Eine Gallerie mit vielen Bildern gibt's hier!



Seit 20. Mai wird wieder fleißig trainiert!

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..am Achensee und am Wörthersee!


Es geht wieder los: Einhandsegeln ist wieder erlaubt!

Mit der soeben veröffentlichten Verordnung (BGBl. II Nr. 197/2020) ist eine Öffnung der Sportstätten und somit der Verbandsvereine ab dem 1. Mai 2020 wieder möglich. Grundsätzlich dürfen nur Einhandsegler  (Hurra!!!!) oder Personen aus dem selben Haushalt miteinander aufs Wasser; tricky bleibt das An- und Ablegen - hier werden noch genauere Regeln kommen.

Bitte beachtet die "COVID-19 SICHERHEITSMASSNAHMEN & -REGELN" des OeSV!"


Navigare necesse est, vivere non necesse!

....das sagt ein altes lateinisches Sprichwort; frei übersetzt: Segeln muss man, leben nicht!

Zeitgenössisch interprätiert: So ein Blödsinn!

Wir hängen am Leben und dem unserer Mitmenschen, darum ist momentan auch im Segelsport Pause!
Aufgrund der COVID-19 Pandemie wurden bereits einige Regatten abgesagt.

Wenn sich irgendwann die Situation gebessert hat und die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben sind, geht's natürlich wieder los. In einem 2.4er kann man wenigstes niemanden anstecken.

Bis dahin: Schrauben, Basteln, Spachteln, Tunen, Akkus aufladen, aber vor allem:

Gesund bleiben!